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SEHENSWÜRDIGKEITEN

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Die Kapelle des Heilligen Michael

Das volkstümliche Kirchengebäude stammt aus dem Jahre 1822 und es zeichnet sich durch einen hohen sechseckigen Turm aus, der erst im Jahre 1869 gebaut wurde. Die Kapelle wurde im Jahre 1964 als Kulturdenkmal anerkannt.

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Kapelle des Heilligen Florian

Das Gebäude trägt typische Züge des schlesischen Barockstils und stammt aus dem Jahre 1772. Die Kapelle hat eine quadratische Form, die Vorderseite wird durch zwei antike Säulen hervorgehoben und in der Nische findet man eine Statue des Heilligen Florian – den so beliebten Schutzpatron der Feuerwehr.

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Kirche des Heilligen Bartholomäus

Dieses kolossale und präzis gebaute Kunstwerk aus Backsteinen wurde in den Jahren 1894 - 1896 im neugotischen Stil nach den Plänen von dem Krawarner Einheimischen J. Seyfried gebaut. An die Kirche grenzt ein bemerkenswerter Renaissance-Turm aus dem ersten Drittel des 16. Jahrhundert, seine einzigartigen Glocken stammen jedoch erst aus dem 17. Jahrhundert. Das ganze Gelände umschließt eine Mauer aus Ziegelsteinen mit schön durchgearbeiteten Eingangstoren.

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Naturschutzgebiet Koutské und Zábřežské louky

Das Naturschutzgebiet umfasst einen einzigartigen Komplex von Feuchtwiesen, Auen und weiten Grünflächen mit Altwasser und Tümpeln, die in der Aue des Flusses Opava in regelmäßigen Abständen überflutet werden. Das Gebiet ist ein Lebensraum für bedrohte und seltene Arten von Tieren und Pflanzen. Das Naturschutzgebiet Koutské und Zábřežské louky ist überhaupt ein am besten erhaltenes Sumpfgebiet des Hultschiner Ländchens.

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Natursehenswürdigkeiten und Schutzgebiete

Zum Nationalen Naturdenkmal gehört auch der so genannte „Aufschluss“ im Raum der ehemaligen Sandgrube bei Kravaře mit einer Fläche von 1,6 Hektar. Durch die Gewinnung von Sand wurden hier Geschiebelehm und Kiessand entdeckt, welcher die Gletscher-Aktivitäten in der Pleistozänzeit (etwa vor 300 000 Jahren) nachweisen.

Pfarramt in Kravaře

Das dreistöckige Gebäude im pseudogotischen Stil mit einem vorgeschobenen Eingang, welchem ein etwas hervorragendes mittleres Teil folgt, wurde in den Jahren 1905-1907 ausgebaut und es blieb bis zur heutigen Zeit in seiner Form unverändert.

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Schloss Kravaře

Das ursprünglich manieristische Bauwerk aus dem 17. Jahrhundert wurde in den Jahren 1721-1728 auf Wunsch von Jan Rudolf, Freiherr von Eichendorff durch eine hochwertige Architektur des vierflügeligen barocken Schlosses ersetzt. Durch den südlichen Schlossflügel führt ein leicht ovaler Tubus der Kapelle des heiligen Erzengels Michael mit einem schönen Altar und hochwertigen Fresken darüber. Das prachtvolle Kunstwerk wurde von F. I. Eckstein geschaffen. In einem Teil des Schlosses wird dem Besucher eine Exposition angeboten, die ihm einen Einblick in den Lebensstil des Adelsgeschlechts von Eichendorff und in das Leben der Einwohner der Stadt Kravaře im 19. Jahrhundert bietet.